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Gerechtigkeit bei Aristoteles und heute

16 Januar 2008

Der Blogbeitrag einer Mitschülerin:

Gerechtigkeit bezeichnet im Allgemeinen das Verhalten eines Menschen (einer Gesellschaft, etc.), das subjektiv als gerecht beurteilt wird.
Seit Aristoteles wird zwischen ausgleichender und austeilender Gerechtigkeit unterschieden.

Ausgleichende Gerechtigkeit bezeichnet zum Beispiel das Einhalten von Verträgen (der Verkäufer übergibt die Ware, der Käufer zahlt den vereinbarten Kaufpreis), aber auch geleisteten Schadensersatz.
Austeilende Gerechtigkeit bezieht sich auf das Verhältnis jedes Einzelnen zur Gemeinschaft. Jeder trägt entsprechend seinen Kräften zum Wohle der Gemeinschaft bei. Heute werden diese staatsbürgerlichen Pflichten durch Gesetze festgelegt (das Zahlen von Steuern, die gerechte Strafe bei einem Verstoß gegen die Ordnung).

Schwierigkeiten ergaben sich sowohl früher als auch heute meist nur in konkreten Einzelfällen; innenpolitisch zum Beispiel bei der Frage welche Aufgabe der Sozialstaat in besonderen Bereichen zu erfüllen hat, in der internationalen Politik beispielsweise bei der Frage, welcher Bildungsunterschied zwischen den Industrieländern und den Entwicklungsländern noch als gerecht beurteilt wird.

Definiton: Gerechtigkeit

27 November 2007

Gerechtigkeit (lat.justitia),ursprünglich bis ins Religiöse erhöhte Norm des menschlichen Zusammenlebens. Gesetze stehen mit Gerechtigkeit in Konflikt: Gerechtigkeit ist in subjektiver Hinsicht eine seriöses Leben gegenüber den Menschen in seiner Umgebung (Tugend der Gerechtigkeit). In objektiver Hinsicht besteht es aus gewissen Regeln (z.B. politische Verfassungen). In religiöser Hinsicht ist die Gerechtigkeit Gottes das auf das Heil des Menschen gerichtete Handeln Gottes. Im Neuen Testament wird Gerechtigkeit auf die gottgeschenkte Gabe der Rechtvertigung des Sünders bezogen, wie auch im Evangelium. Gerechitgkeit besagt im Allgemeinen ungleiches ungleich und gleiches gleich zu behandeln. Somit ist sie das Konzept der Gemeinschaftsordung.