Archiv für Dezember 2007

Manager kassieren Millionen – ist das noch gerecht?

13 Dezember 2007

In den letzten Tagen brodelt die Diskussion um eine Lohnobergrenze für Manager. Vorstandsvorsitzende wie Dieter Zetsche (Daimler) oder Josef Ackermann (Deutsche Bank) kassieren Millionen. Zugleich entlassen sie tausende von Mitarbeitern in den Sumpf der Arbeitslosigkeit.

Die SPD rief eine Arbeitsgruppe ins Leben, die sich bis zum Frühjahr mit diesem Thema auseinander setzen wird. Dabei soll es insbesondere um eine größere Transparenz der Gehälter gehen. Zugleich soll geprüft werden, ob Abfindungen auch zukünftig als Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden können sollen. Kanzlerin Merkel ist inzwischen gegen eine Gesetzesinitiative. Sie setzt auf die Selbstverantwortung der Unternehmer und die Selbstregulierungsgrenze der Wirtschaft.

Anfang der Woche schlug die Diskussion um horrende Abfindungen für versagende Manager und deren Gehälter hohe Wellen. Die Presse warf der Politik Populismus im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen vor. Inzwischen ist die Debatte um Lohnobergrenzen vom Tisch – sie wurde als juristisch fragwürdig und nicht durchsetzbar eingestuft.

Bleibt die Frage, wie man die Manager zukünftig in die Verantwortung nehmen will. Während ihr Versagen für viele Mitarbeiter die Entlassung bedeutet, kassieren sie hohe Abfindungen und können ohne persönliches Risiko zum nächsten Unternehmen wechseln. Der Appell an die soziale Verantwortung und die Gerechtigkeit bleibt unbeachtet.

Was denkt ihr? Sollte das Gehalt von Managern gesetzlich begrenzt werden? Wie denkt ihr über die Abfindungen der Manager und ihre soziale Verantwortung?

Autoren: Svenja und Katrin

Mindestlohn ?

12 Dezember 2007

Das Kartellamt hat entschieden, dass spaetestens am 1.1.2008 das Briefmonopol fallen soll, nachdem es 2002 nochmal um 6 Jahre verlaengert wurde. Infolge dessen gewinnt die Frage nach einem gesetzlichen Mindestlohn immer mehr an Bedeutung.

Doch welches Interesse steckt wirklich dahinter ?

Post-Chef Zumwinkel war einer derer, welche Massgeblich an der Festlegung des Mindestlohns beteiligt waren.

Eine der ersten Reaktion auf die Festlegung des Mindestlohns im Bereich von 8,00 – 9,80 € war die Erweagung des AxelSpringer-Verlags sich wieder vom betroffenen Postdienstleister PIN AG zu trennen. Ausserdem folgten mehrere Ankuendigungen von Stellenstreichungen. Infogle dessen stiegen die Postaktien um etwa 5%. Fuer Postchef Zumwinkel ein Grund zum Feiern Link .

Und die Reaktion der Postkonkurrenten ? In wirklichkeit alles eine blosse Farce Link, um eigene Fehler im Management zu vertuschen, denn in wirklichkeit sind die Auswirkungen des Mindestlohns vorraussichtlich aehnlich wie in der Baubranche minimal Link .

Und wer leidet darunter ? Der kleine Angestellte, zwar bekommt er vielleicht jetzt ein bisschen mehr Geld, jedoch muss er um seinen Arbeitsplatz bangen. Die Wirtschaft hat unser Mitleid fuer die ungerechten Umstaende ausgenutzt um Propaganda fuer ihre eigenen Interessen zu betreiben. Zwar bekommen die betroffenen Arbeiter jetzt etwas mehr Geld, wirklich geholfen wird ihnen nicht, da sie jetzt um ihren Job bangen muessen. Effektiv wird die gleiche Menge Geld auf eine kleinere Gruppe von Menschen verteilt, was hier die Kluft zwischen Arm und ganz Arm vergroessert.

Auf den ersten Blick ist der Mindestlohn eigentlich ne tolle Sache, nur beim naeheren hinsehen entpuppt sich das ganze als ein riesiger Reinfall.

„Ist es gerecht, dass Frauen in manchen Berufen weniger verdienen als Männer, obwohl sie das gleiche leisten?“

7 Dezember 2007

In unserer heutigen Gesellschaft kommt es immer öffter vor, dass sich Ehepaare scheiden lassen. Wenn dieses Paar Kinder hat, ist es für die sehr bitter, doch meistens gehen sie nach der Trennung zu ihren Müttern. Diese sind mit der neuen Situation völlig überfordert. Sie waren vorher evt. „nur“ Hausfrauen und müssen nun für den Lebensunterhalt arbeiten gehen. Es gibt nur wenige Kindertagesstätten, wo sie ihre Kinder in dieser Zeit abgeben können.

Also haben sie es doppelt schwer: Geld verdienen und sich um das Kind kümmern. Doch wie soll man dieses Problem lösen, wenn das eine, das andere ausschließt?! Dazu kommt, dass Frauen in vielen Berufen auch noch schlechter bezahlt werden, als ihre männlichen Kollegen. Einfach weil man immer davon ausging, dass sie Männer eine Familie ernähren müssen. Doch dieses Klischee wandelt sich gerade.

Ich finde das ziemlich ungerecht. Man sollte Frauen genauso gut bezahlen wie die männlichen Kollegen, da sie evtl. auch eine Familie ernähren müssen. Einige Erfolge hat man schon erzielen können in dem neue Gesetze verabschiedet wurden. So konnte sich in den letzten Jahren die „Elternzeit“ durchsetzen, die es nun auch erlaubt, dass auch die Väter vom Beruf freigestellt werden können um für ihr Kind da zu sein.

Ich finde es wichtig, dass heutzutage nicht nur die Frau diese Rolle übernimmt und man sollte das Bild der Frau auf die heutige Zeit aktuallisieren. Also z.b auch einberechnen, dass alleinerziehende Mütter arbeitslos werden. Wo kommt dann die finanzielle Unterstütung für solche Frauen her?.

Dieses Problem ist ein weiteres Beispiel für das Thema „(Un)gerechtigkeit“.. .. :)

Daniela 05.12.2007